Aus gegebenem Anlass

Feminismus.

Ich glaube es gibt kaum ein Thema, das so verbittert und hasserfüllt diskutiert wird wie Feminismus. Aber es ist so unfassbar wichtig, darüber zu reden.

Ich hasse es, mit Menschen zu diskutieren, die der Meinung sind, Feminismus wäre unnötig. So absurd es auch in meinen Ohren klingen mag, es gibt tatsächlich Frauen, die der Überzeugung sind, in Deutschland bzw in Westlichen Ländern allgemein gibt es keine Diskriminierung gegen Frauen.

Mein Vater sagt mir immer, ich solle gar nicht erst beginnen, mit solchen Menschen zu diskutieren, weil ich ihre Meinung sowieso nicht ändern könne aber ich will das nicht hinnehmen. Ich kann nicht akzeptieren, dass manche Frauen, die sich glücklich schätzen können, so privilegiert zu sein, blind gegenüber anderen Frauen in unserer Gesellschaft und deren Schicksalen sind.

Es ist eben nicht wahr, dass Frauen nicht mehr diskriminiert werden.

Ich erfahre Diskriminierung zwar nicht jeden Tag aber jede Woche mindestens ein Mal. Und das sind verschiedene Dinge, verschiedene Personen.
Gleichaltrige, Eltern meiner Freunde, Lehrer, Fremde, Bekannte.

 

Diskriminierung gegen Frauen, gegen Mädchen hat viele Gesichter.

Es beginnt im Kindergarten, wo Mädchen Prinzessinnen sein sollen und die Jungen die Ritter, die sie retten sollen.

„Kann ich auch ein Ritter sein, und die Prinzessin retten?“ „Nein Klara, du bist doch ein Mädchen, du musst dich retten lassen.“

Wo uns schon im  beigebracht wird, dass Mädchen sich retten lassen müssen.

Diese ganze Gesellschaft macht so viele Dinge so verdammt falsch aber wenn du das ansprichst, dann „übertreibst“ du.

Wenn jemand einen frauenfeindlichen / homophoben Witz macht und du dich wehrst kommt das „nichts darf man mehr sagen“ und „political correctness ist so scheiße“ Argument, das eigentlich keines ist.

Wenn dein Lehrer im Unterricht sagt „Die Mädchen interessieren sich sowieso nicht für Chemie“ und „Die Mädels können halt einfach kein Mathe.“ dann ist irgendetwas verdammt schief gelaufen.

Wenn ich dann aber auch noch mit einem privilegierten hetero cis Mann diskutieren muss, ob Diskriminierung gegen Frauen und die LGBTQ+ Community real ist, dann wird es langsam sehr sehr traurig.

Denn er ist der festen Überzeugung, es gäbe keine Diskriminierung in unserem Kulturkreis. Denn er hat noch nie etwas davon mitbekommen.

Wo sind wir gelandet, wenn ein Mensch nicht einmal mehr in der Lage dazu ist, sich in anderer Menschen Lage hineinzuversetzen und dem anderen zuzuhören, wenn er versucht, dir etwas zu erklären. Wenn Feministinnen als hässliche Frauen, die neidisch auf die hübschen sind, bezeichnet werden. Wenn Menschen, die gegen Diskriminierung aufstehen unterstellt wird, dass sie sich Dinge ausdenken, und sich in der Opferrolle inszenieren.

Ich lebe in einem Land, in dem es noch große Ungerechtigkeit und Diskriminierung gibt, aber ich hatte immer Hoffnung, dass es besser werden würde. Ja, es gibt jetzt die Ehe für alle, aber gleichzeitig eine Partei wie die AfD im Bundestag, die z.B in Thüringen die Homo- Bi- und Transsexuellen Menschen zählen lassen wollte.

Ist das noch mein Land?

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44 Gedanken zu “Aus gegebenem Anlass

  1. Leprechaun

    Werte Schreiberin,

    auch ich werde jeden Tag diskriminiert, “ Du bist doch ein Mann, du musst #beliebigen Text einsetzen# „Spinnen totschlagen, Lampen anschließen, Wasserkästen hochtragen, Reifen wechseln usw.
    Schon als kleines Kind wurde ich von meinen Eltern diskriminiert, das ist Deine kleine Schwester DU musst auf sie aufpassen, Du darfst sie nicht hauen auch wenn sie dich kneift.
    In der Schule ging es weiter, Du bist ein Junge DU musst Fußball speilen ( ich habe lieber Wasserraketen gebaut, beim Militär ging es dann weiter: “ Sammelt alles ein, das ein weißes Gesicht hat und bringt sie zum Flugplatz, Frauen und Kinder vorrangig.
    Dann diese schrecklichen Filme in denen Schiffe sinken oder Häuser brennen usw. und immer rufen sie “ Frauen und Kinder zu erst“
    Ich liebte mein altes mittlerweile grau-rosa Holzfällerhemd, einfach weggeschmissen von einer Frau, weil es angeblich noch nicht mal mehr ein Putzlappen gewesen wäre.
    Ich werde gezwungen mich täglich zu rasieren.

    Dann die ewigen Belästigungen meiner 83 jährigen Nachbarin, dauernd geht sie mir an die Wäsche: “ Junger Mann so gehen sie mir aber nicht aus dem Haus. Krawatte scheifgebunden und knubbeliges Hemd.“

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  2. Übrigens @Sternchen:
    Mein Folgekommentar zu Schutzbach ist immer noch im Cache bei WP ( wenn ich von Anne’s Blog hier rüber komme, sehe ich ihn deutlich, Wunder der WP-Cookiepolitik ), Du kannst ihn also auch immer noch freischalten.

    CU …

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  3. Übrigens bist Du mittlerweile schon Diskussionsthema bei Christian Schmidt auf „Alles Evolution“.
    ( Link gibt es nicht, sonst mußt Du wieder mit der kniffeligen Freischaltungstechnik hantieren)
    Und auch Anne hat einen Grundsatzthematischen weiteren Blogpost dazu aufgemacht.

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  4. Übrigens, falls Du gern sensible Dokus siehst und Dich mit den üblichen Streamingdiensten auskennst: „The red Pill“ von Cassie Jaye ist sehr empfehlenswert und recht leicht zu finden ( und es gibt auch eine deutsche Untertiteldatei im Netz dazu, die ist allerdings ziemlich provisorisch und meine Korrekturfassung dazu noch nicht fertig ). Link dazu gibt es natürlich nicht, da ich nicht weiß inwiefern das hier in D. rechtlich problematisch sein könnte, aber google o. Ixqick sollten das notfalls recht flott ermitteln lassen.

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  5. Ich glaube es gibt kaum ein Thema, das so verbittert und hasserfüllt diskutiert wird wie Feminismus.

    Das ist mit Sicherheit richtig.

    Aber es ist so unfassbar wichtig, darüber zu reden.

    Auch das ist richtig. Aber aus anderen Gründen, als Du ahnst.

    Ich hasse es, mit Menschen zu diskutieren, die der Meinung sind, Feminismus wäre unnötig. So absurd es auch in meinen Ohren klingen mag, es gibt tatsächlich Frauen, die der Überzeugung sind, in Deutschland bzw in Westlichen Ländern allgemein gibt es keine Diskriminierung gegen Frauen.

    Gottseidank gibt es auch noch vernünftige Frauen. Sie sind selten geworden – leider.
    Auf der anderen Seite bin ich um jede selbstbewußte, vernünftige, mit beiden Beinen auf den Boden der Tatsachen stehenden Frau froh, die diese frauenverachtenden Thesen des Feminismus tagtäglich widerlegt und für etwas sehr, sehr Positives steht: Es gibt tolle Menschen da draußen!

    Es ist eben nicht wahr, dass Frauen nicht mehr diskriminiert werden.

    Ich erfahre Diskriminierung zwar nicht jeden Tag aber jede Woche mindestens ein Mal. Und das sind verschiedene Dinge, verschiedene Personen.
    Gleichaltrige, Eltern meiner Freunde, Lehrer, Fremde, Bekannte.

    Ich erfahre auch Diskriminierung des öfteren. Aktuell sogar täglich. Ich habe eine Kollegin, die a) mehr verdient als ich obwohl sie b) weniger und c) schlechter arbeitet. Letzteres ist sogar meßbar („Wieviel Arbeit ist weggeschafft nach einer Stunde?“ – da mache ich eindeutig den besseren Schnitt).
    Das Leben ist manchmal ungerecht. Man kann sich nur anpaßen. Die Kollegin bekommt keine Unterstützung von mir – aber das ist ja dann wohl wieder die gläserne Decke 😉

    Es beginnt im Kindergarten, wo Mädchen Prinzessinnen sein sollen und die Jungen die Ritter, die sie retten sollen.

    Tja, das hört im Berufsleben nicht auf – der Unterschied ist: Frauen wollen weiterhin Prinzessin sein, die Männer finden es aber langsam doof, immer den Ritter zu spielen. Auch das fällt wohl wieder unter „gläserne Decke“?
    Dazu paßt auch Deine Antwort auf einen Kommentar:

    Ich möchte, dass Mädchen und Jungen nicht immer das tun müssen, was ihr Geschlechterklischee ihnen vorschreibt.

    Ich möchte dazu (und ich spreche nur für mich selbst) eines anmerken: ich verbitte mir, daß sich irgendwelche dahergelaufenen dauergreinenden Feministinnen für mich einsetzen. Ich kann sehr gut für mich sprechen. (Kluge, starke und selbstbewußte Frauen können das übrigens auch – auch die brauchen keinen Fürsprecher – schon gar nicht aus feministischen Kreisen).

    Wo uns schon im beigebracht wird, dass Mädchen sich retten lassen müssen.

    Nicht alles, was Du beigebracht bekommst, ist auch auf Dauer anwendbar (siehe oben – meine Kollegin lasse ich nach so einigen Aktionen auflaufen – die rette ich bestimmt nicht 😉 ). Lerne, Dich anzupassen. Und ich verrate Dir was: das geht uns Männern genauso.

    Diese ganze Gesellschaft macht so viele Dinge so verdammt falsch aber wenn du das ansprichst, dann „übertreibst“ du.

    Ich nenne sowas nicht „Übertreibung“ – ich nenne es „Prinzessin auf der Erbse“.

    Wenn dein Lehrer im Unterricht sagt „Die Mädchen interessieren sich sowieso nicht für Chemie“ und „Die Mädels können halt einfach kein Mathe.“ dann ist irgendetwas verdammt schief gelaufen.

    Meine Schulzeit ist bereits einige Zeit her – aber Klassenbeste war *tadaaa* ein Mädchen. Und zwar in allen Fächern. Die „Witze“ der Lehrer waren zu meiner Zeit übrigens einiges derber, als das, was Du beschreibst. Das war zugegebenermaßen nicht immer schön und nicht für alle lustig – aber: die Witze wurden gleichmäßig nach dem Gießkannenprinzip über alle verschüttet. Und weißt Du was? Von uns wurde keiner ein Jammerlappen. Im Gegenteil: diese blöden Witze haben uns stark gemacht.

    Wenn ich dann aber auch noch mit einem privilegierten hetero cis Mann diskutieren muss, ob Diskriminierung gegen Frauen und die LGBTQ+ Community real ist, dann wird es langsam sehr sehr traurig.

    Denn er ist der festen Überzeugung, es gäbe keine Diskriminierung in unserem Kulturkreis. Denn er hat noch nie etwas davon mitbekommen.

    Ich würde eher vermuten: der hat begriffen, daß das, was heute als Diskriminierung bezeichnet wird, eben alle gleichmäßig trifft. Wenn man aus jedem blöden Witz, aus jeder blöden Bemerkung, aus jeder Ungerechtigkeit eine Diskriminierung herleitet, dann sind natürlich alle diskriminiert. Die „Kunst“ des Feminismus besteht einfach nur darin, zu behaupten, daß Diskriminierung nur Frauen betrifft, aber niemals Männer. Der intersektionale Feminismus hat das noch etwas verfeinert – da trifft es alle außer WHM.

    Wo sind wir gelandet, wenn ein Mensch nicht einmal mehr in der Lage dazu ist, sich in anderer Menschen Lage hineinzuversetzen und dem anderen zuzuhören, wenn er versucht, dir etwas zu erklären.

    Das frage ich mich allerdings mittlerweile auch – nur mit umgekehrten Vorzeichen.

    Wenn Menschen, die gegen Diskriminierung aufstehen unterstellt wird, dass sie sich Dinge ausdenken, und sich in der Opferrolle inszenieren.

    Ja, es ist eine Opferrolle. Und noch schlimmer: die Opferrolle ist freiwillig gewählt. Nimm Dein Leben in die Hand und mach was draus – aber hör auf zu jammern. Du bist alleine dafür verantwortlich. Niemand sonst.

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    1. sternenleben

      Erstens werden die „Witze“ nicht gleichmäßig verteilt. Zweitens sind es keine Witze sondern Bemerkungen, die meinem Geschlecht rein aufgrund der Tatsache, dass wir Mädchen sind, bestimmte Fähigkeiten absprechen. Das ist keine Kritik, das ist Sexismus, der genauso gegen Männer existiert.
      Ich schiebe mich nicht in die Opferrolle, ich kann genauso viel erreichen wie ein Mann. Aber ich habe es satt, dass mir auf dem Weg dorthin Hindernisse nur wegen meines Geschlechts in den Weg gelegt werden oder dass Männer wie du mir erzählen, es gäbe keine Diskriminierung gegen Frauen. (Ja, es gibt auch welche gegen Männer, man muss gegen beides etwas unternehmen.)
      Feminismus ist nicht herumzujammern, wie schlecht nur die armen Frauen von der Gesellschaft behandelt zu werden, sondern Misstände bei beiden Geschlechtern sowie der LGBTQ Community aufzuzeigen und diese zu ändern.
      Männer sollten genauso leicht das Sorgerecht bekommen wie Frauen, sie sollten nicht direkt als pädophil verurteilt werden, und bei Kindererziehung genauso einbezogen werden wie Frauen. Aber Frauen sollten genauso viel verdienen wie Männer, wenn sie im gleichen Beruf arbeiten. Sie sollten zur Vollzeit zurückkehren dürfen, wenn sie wegen Kindern in Teilzeit waren. Sie sollten nicht verurteilt werden, egal ob sie Hausfrau sein wollen oder ohne Kinder Karriere.

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      1. GOI

        Im gleichen Tarifvertrag verdienen Frauen im gleichen Beruf genausoviel bzw. -wenig wie Männer. Alles andere wäre gesetzeswidrig.
        Warum forderst du ein Rückkehrrecht zu Vollzeit nur für Frauen?
        Übrigens: wer im Rahmen der Elternzeit in Teilzeit geht HAT ein Rückkehrrecht auf die alte Stundenzahl (geregelt im Gesetz zu Elterngeld und Elternzeit, BEEG)…
        Dann wäre aus meiner Sicht noch die Frage, warum Mütter ab Beginn der Schwangerschaft bis drei Monate nach der Geburt so gut wie unkündbar sind, Väter aber sehr wohl.

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      2. sternenleben

        Der bereinigte GPG beträgt allerdings immer noch 6%… wie ist das also möglich?

        Wenn das so wäre, warum fordert die SPD dann die Unterstützung von Männern und Frauen, die wegen ihrer Kinder lange in Teilzeit waren und dann zurückkehren wollen aber nicht können?

        Du hast Recht, das ist unfair. Das sollte sich ändern, schließlich ist der Vater genauso für das Kind verantwortlich wie die Mutter.

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      3. GOI

        So weit ich weiß, sind in den 6 % z.B. nicht die Pausen für Erziehungs- und Pflegezeiten enthalten.
        Ansonsten ist deine Frage buchstäblich korrekt: „wie ist das also möglich?“
        Das ist nicht so einfach zu erklären. Diskriminierung ist nur eine von mehreren MÖGLICHKEITEN.
        Das Problem ist: es gibt sehr selten zwei Jobs, die man 1:1 vergleichen kann. Übrigens: meine Kolleginnen (mit gleicherm Ausbildungsniveau und gleicher Erfahrung in unserem Job) verdienen im Schnitt mehr als meine Kollegen und ich….

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      4. GOI

        „Wenn das so wäre, warum fordert die SPD dann die Unterstützung von Männern und Frauen, die wegen ihrer Kinder lange in Teilzeit waren und dann zurückkehren wollen aber nicht können?“
        Blumige Wahlverprechen?
        Bei der ehemaligen Familienministerin Schwesig würde ich persönlich auf Inkompetenz wetten. Die Frau hat im Rahmen ihrer zweiten Schwangerschaft die Begriffe „Elterngeld“ und „Elternzeit“ munter durcheinander geworfen. Da ist sie aber in guter Gesellschaft mit den Medien….
        Übrigens: Elterngeld und Elternzeit haben eigentlich nur gemeinsam, dass sie im gleichen Gesetz geregelt sind (BEEG). Man muss nicht in Elternzeit sein, um einen Elterngeldanspruch zu haben und man kann Elternzeit in Anspruch nehmen, lange nach Ablauf des Elterngeldes…

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      5. @ Sternchen:
        „Der bereinigte GPG beträgt allerdings immer noch 6%… wie ist das also möglich?“

        Nein, da liegst Du falsch. Laut Destatis kann ein GPG, so es denn eines gäbe, nur kleiner 6% sein und das bei einem statistischen Rauschen von ca. 7%.
        Das ist eine vollkommen andere Aussage. Ob es überhaupt ein GPG gibt, wird dadurch gar nicht gesagt, sondern lediglich der unerklärbare Rest der Analyse beziffert. Bei der offenbar etwas weitergehenden Berechnung des IW das gleiche Szenario nur mit etwas exakteren Zahlen: Unerklärter Rest um 2% bei ca 3-4% Rauschen ( aus dem Kopf, v.dh. hoffe ich, daß ich mich nicht um das eine o. andere % irre ).
        Wobei Destatis auch ausdrücklich einräumt, daß die Datenlage entsprechend ungenügend war.
        Jedenfalls kann man davon ausgehen, daß eine genauere Aufschlüsselung, unter Einbeziehung des Ost-West-Gaps und des Nord-Süd-Gaps, des Gaps der verschiedenen Vertragsverhältnisse ( Leiharbeit vs. Festanstellung z.B ) etc.pp. ein gravierend anderes Bild ergeben würde, zumindest in den möglichen und z.T. notwendigen Relativierungen.
        Das heißt NICHT, daß alles garantiert super wäre, sicherlich gibt es durchaus irgendwelche Diskriminierungen – auch von Frauen als Geschlechtsangehörigen – im Arbeitsleben. Die wären aber im Einzelnen zu ermitteln und zu betrachten ( und genau dem verweigert sich der Feminismus ).
        Es heißt aber ganz sicher, daß in dem Punkt moral panic gezielt und unter Vortäuschung falscher Tatsachen betrieben wird. Z.T. möglw. unbeabsichtigt, aber defakto wirksam und letztendlich absolut unseriös.

        Ein Beispiel, genauer gesagt, das einzige das mir bekannt ist:
        Einige engagierte Leute, darunter auch ich, befragten jahrelang bei jeder möglichen Gelegenheit die Mitleser von Foren, Blogs, FB-Gruppen u.s.w., ob denn jemand ein konkretes Beispiel nennen könne. Außer einem Gegenbeispiel ( ich meine die ÖR-Institutionen in München waren’s, ausgerechnet ) kam da praktisch nix.
        Bis in einer FB-Gruppe, ausgerechnet einer femikritischen für „alleinerziehende“ Väter und deren Unterstützer, jemand doch eines vortrug.
        Er war Lagerist in einer Firma, die – aufgrund einer relativ breiten Produktpalette auch eine Menge Lageristinnen beschäftigte.
        Und – tadaa! – die Damen bekamen tatsächlich einen geringeren Stundenlohn!
        Skandal! #Aufkreisch!
        Den genauen Betrag weiß ich nicht mehr, könnte sowas um die 30 Cent Differenz gewesen sein, aber vielleicht irre ich mich da auch.
        Aaaaaber:
        Die Frauen konnten jederzeit kurzfristig auf Teilzeit umsteigen, brauchten keine Überstunden zu machen, mußten nicht über X Kilo heben, und hatten weder Samstagsschichten noch weitere WE-Bereitschaften zu leisten ( mal ganz abgesehen vom obligatorischen Mutterschutz ).
        All das war bei den Männern umgekehrt verpflichtend.
        Kurz gesagt: Es gab jeweils signifikant voneinander abweichende Jobbeschreibungen, zu lasten der Männer, wodurch ihr höheres Einkommen gerechtfertig und verdient war.

        Später kam heraus, daß es bei Schlecker tatsächlich ein GPG gegeben haben soll, inwieweit das zutreffend war, weiß ich aber nicht.

        Andersrum gefragt: Meinst Du nicht, daß bei den immer propagierten, ach so schlimmen Verhältnissen sicherlich ein Riesenkatalog mit mindestens hunderten bestätigenden Beispielen durch’s Netz gescheucht werden würde, daß es nur so raucht?

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  6. Ich habe einen Sohn und eine Tochter. Sollte meine Tochter (egal ob durch Leichtsinn, „Unfall“ oder Absicht schwanger werden, dann darf sie OHNE Zustimmung der (werdenden) Vaters das Kind
    – abtreiben
    – in die Babyklappe legen
    – zur Adoption freigeben
    – alleine großziehen
    – mit einem anderen Partner / einer Partnerin großziehen

    MIT Zustimmung darf sie

    – das Kind mit dem Vater zusammen großziehen

    Wenn meinem Sohn das gleiche passiert, dann darf er OHNE Zustimmung der Mutter

    – Unterhalt zahlen

    MIT Zustimmung darf er

    – überhaupt mal das Sorgerecht bekommen
    – das Kind mit der Mutter zusammen großziehen oder
    – wenigstens Umgang pflegen dürfen

    Und er darf noch nicht einmal klären lassen, ob das Kind überhaupt von ihm ist.

    Jetzt erkläre mir bitte mal, wer hier massiv benachteiligt ist und zeige mir EINEN, nur ein einzigen verdammten Beleg, wo sich Vertreter/innen des Feminismus für die Beseitigung dieser Missstände eingesetzt haben.

    Früher war der Schlachtruf der Frauenrechtlerinnen „gleiche Rechte, gleiche Pflichten“. Heute geht es nur noch um Rosinenpickerei.

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      1. Oje, ausgerechnet ein Artikel der Propagandaschleuder und Geldwaschmaschine der grünbraunen Partei. Jene Plattform, der das GWI untergeben ist, welches sich mittels übler Nazihetze gegen die Grundrechte ( des Kindes! ) auf körperliche Unversehrtheit und freie Wahl der Religion eingesetzt und dazu widerlichen Pamphletisten, wie z.B. Charlotte Knobloch, eine abgeriegelte Plattform geboten hat. Stichwort Beschneidungsdebatte …..
        Aber ok, ad hominem, resp ad personam zählt nicht, ich schaue also mal.

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      2. Nanu, warum wurde denn mein Folgekommentar nicht freigeschaltet, hmm?
        War zuviel aktuelle Info über die Psychpathin Schutzbach drin enthalten?
        Hier hast Du einen Link zur Suchfunktion von Man-Tau zu Schmutzbach:
        https://man-tau.com/?s=schutzbach
        Da sind nur ein paar ältere Kleinigkeiten von ihren männerhassgesteuerten Aktivitäten aufgeführt.
        Es bleibt also beim Argumentum ad hominem, da ich den Dreck den die Dame verschleudert in den letzten Tagen zu oft hatte, das muß ich fortführen ( Schon gar über die kinderverachtende Propaganda-&Geldwaschmaschine von Grünbrauns ).
        Mein Tipp:
        Mach Dich mal ein wenig zum Thema schlau, anstatt unkritisch in Nachgeplapper von irren K(r)ampfparolen zu verfallen.

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    1. Semikolon

      Von Sorge- und Umgangsrecht kann kein juristisch-anerkannter Vater (mehr) von der Mutter ausgeschlossen werden, das könnte nur ein Richter verfügen mit extrem gutem Grund.

      Bei Umgangsverweigerung seitens der Partei Kind werden Müttern Bußgelder aufgedrückt, sie haben nämlich sogar die Pflicht auf die Kinder hier (belegbar) einzuwirken im Sinne des Vaters. Umgangsverweigerung seitens der Partei Vater ist daher auch als größeres, verbliebenes Problem anzunehmen.

      Die Klärung, ob eine leibliche Vaterschaft überhaupt besteht, ist direkt nach der Geburt bei Unverheirateten völlig unproblematisch möglich, und selbst Männern, die bereits eine Vaterschaft übernommen haben (automatisch durch eine – pränatale – Eheschließung oder durch eine Willenserklärung), wird dies noch ermöglicht unter Bedingungen. Einzig „heimliche Vaterschaftstest“ sind juristisch verboten (was nicht gleichzusetzen wäre mit: werden sanktioniert), verständlicherweise.

      Manche Leute erreicht die Wahrheit einfach nicht…

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      1. @ Semidingens:
        „Von Sorge- und Umgangsrecht kann kein juristisch-anerkannter Vater (mehr) von der Mutter ausgeschlossen werden, das könnte nur ein Richter verfügen mit extrem gutem Grund.“

        Erstens heißt es Beschluss und nicht Verfügung und zweitens ist es glatt gelogen.

        Da Du von solchen Dingen noch weniger Ahnung hast als Evochris ( das halte ich Dir mal zugute, ansonsten wäre es kinderverachtende Bosheit ), solltest Du da auch keine schwachsinnige Hasspropaganda verbreiten.

        So einen Scheiß z.B.:
        „Bei Umgangsverweigerung seitens der Partei Kind werden Müttern Bußgelder aufgedrückt, sie haben nämlich sogar die Pflicht auf die Kinder hier (belegbar) einzuwirken im Sinne des Vaters. Umgangsverweigerung seitens der Partei Vater ist daher auch als größeres, verbliebenes Problem anzunehmen.“

        Nö! Der jeweils andere Elternteil ( die Bezeichnungen Mutter o. Vater sind hier schon einseitige Manipulation ), kann Vollstreckungsantrag stellen ( und Ordnungsmittel anregen, die der Richter aber keineswegs mal eben so verhängt ), wenn er vorher eine exakte und konkrete Umgangsregelung durchgesetzt hat und das Gericht sie mindestens billigte. Sonst ist das sinnlos. Und kein profitorientierter RA wird einem das verraten. Da plapperst Du einfach feministische Panikmache nach.

        Und, festhalten Semi, jetzt kommt’s:
        Das gilt auch umgekehrt.
        Umgangsverweigernde Elternteile ( in Deinem Zusammenhang die pösen Väter ) betrifft das genau so. Auch da kann der jeweils andere ( hier die Mutter ) Vollstreckung beantragen und kommt damit sogar noch eher durch, weil es dem Richter Arbeit spart, wenn es ordentlich begründet ist und im richtigen Moment erfolgt. Aber das wird keine Scheißfeminist der Mutter verraten, im Ggenteil, die streuen immer wieder das falsche Gerücht, daß „Väter nicht zwingbar“ wären.

        Aber schön, daß Du meine Ansichten über Dich per Predigtversuch hier glatt und „sauber“ bestätigst.

        Tja, @ Sterchen, das Satzzeichen ist so ein femistischer Wanderprediger, der überall Mißgunst zu verbreiten versucht.

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  10. Imion

    Es gibt keine Diskriminierung von Frauen in Deutschland. Dein beispiel wird schon lange nicht mehr, wenn überhaupt, in Kindergärten gemacht. Ansonsten lügen Feministinnen, das sich die Balken biegen, beispiele sind hier der Gender Pay Gap, der nichts mit Diskriminierung zu tun hat als auch die Lüge, das Frauen ihren Mann fragen mussten, ob sie Arbeiten dürfen.

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    1. someone

      Mein Beispiel ist nur eines von vielen, in denen ich von meinen persönlichen Erfahrungen berichte und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin.
      Feministinnen lügen auch nicht, aber viele wollen die Wahrheit einfach nicht akzeptieren.

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      1. Imion

        @someone
        Nein. Das was du aufzählst ist keine Diskriminierung. So was erlebt jeder, Täglich. Und stell dir vor, mein bester Kumpel und ich haben das gegenseitig gemacht, um uns zu verbessern. Da wurde gnadenlos gesagt, das das, was ich gerade anprobiere einfach scheisse aussieht. Also nein, keine Diskriminierung. Das was du aufzählst, nennt man Kritik. Es hindert dich aber keiner daran, dir trotzdem die Haare kurz zu schneiden.

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      2. sternenleben

        Kritik wäre etwas, woran man arbeiten kann. An meinem Geschlecht kann ich nichts ändern. Man nennt solche „Kritik“ Sexismus.

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      3. Imion

        @someone
        Du kannst auf die Kritik eingehen oder einfach dein Ding machen. Wie z. B. bei deinem Beispiel mit dem Haare schneiden. Das ist kein Sexismus. A) Stimmt es einfach, das vielen Männern bei Frauen gefallen b) heist das noch lange nicht, das du das machen musst, die lange Haare stehen zu lassen c) Agierst du hier sehr dünnhäutig und schreist deswegen Sexismus und Diskriminierung, anstatt es einfach zu tun oder sein zu lassen, wie du möchtest. Deshalb ist es nur Kritik und kein Sexismus oder Diskriminierung und hat nichts mit deinem Geschlecht zu tun. Auch Männer bekommen Tipps bezüglich ihres Aussehens.

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      4. sternenleben

        Natürlich, Sexismus gibt es ja schließlich in beide Richtungen.
        Aber Kritik oder Beleidigungen, die nur auf meinem Geschlecht basieren sind sexistisch. Bloß weil ich ein Mädchen bin, heißt das nicht, dass ich lange Haare haben und höflich, zurückhaltend und „süß“ sein muss. Wenn mir aber solche Dinge, so wie weitere, nur auf Basis meines Geschlechtes zugeschrieben und von mir erwartet werden, bzw ich deswegen verurteilt werde, dann ist das Sexismus.

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      5. Imion

        @someone
        Es hat dich aber niemand verurteilt oder zu etwas gezwungen. Es wurde lediglich gesagt, das lange Haare bei den Jungs besser ankommen. Punkt. Mehr war es nciht. Das ist kein Sexismus und keine Diskriminierung, sondern eine Meinung von einer Person, die du zwar nicht vertrittst, trotzdem aber nur eine Meinung. Warum reagierst du da so dünnhäutig drauf?

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  11. Pingback: Sternenleben zum Feminismus | ☨auschfrei

    1. someone

      Ja, das ist mir bewusst.
      Feminismus setzt sich auch für Männer ein.
      Es gibt noch vieles, das man in der Gesellschaft verändern muss, aber es wird sich nichts ändern, wenn Menschen aus privilegierten Positionen sich weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gibt.

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      1. „wird sich nichts ändern, wenn Menschen aus privilegierten Positionen sich weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gibt“
        Damit beschreibst du das Gefühl, das mich beschleicht, wenn ich mit dem ein oder anderen Feministen diskutiere. Es gibt imho eben nicht nur die Schwarz-Weiß Unterscheidung privilegiert/ nicht privilegiert, sondern eben unterschiedliche Privilegien in unterschiedlichen Bereichen. So gibt es ganz sicher Bereiche, in denen Männer privilegiert sind. Aber mindestens genauso viele, in denen das auf Frauen zutrifft. Da der Feminismus sich aber auf die Benachteiligungen der Frauen konzentriert (was prinzipiell ok ist), wird er die anderen Benachteiligungen nicht erkennen können (sieht man an deinem Beispiel. Wieso ist Ritter denn besser als Prinzessin? Dass da was Ungerechtes dem Jungen gegenüber passiert, scheint dir nicht aufzufallen.
        Feminismus hatte mal gute Ansätze, aber mehr und mehr verrent er sich einseitig. Mein Problem da ist hauptsächlich, dass viele Feministen einen Alleinvertretungsanspruch für den Feminismus in der Gleichberechtigungsdebatte in Anspruch nehmen. Solange aber bei Pisa Studien immer nur die Bereiche, in denen Frauen schlechter sind thematisiert werden, solange Feministen eben nicht fordern, dass man mehr für männliche Obdachlose tun muss.. solange reicht mir das nicht. Wenn Feministen sich gar aktiv gegen Männerhäuser oder Männerbeauftragte einsetzen, dann wird es toxisch.

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      2. someone

        Ritter ist nicht besser als Prinzessin, deshalb setze ich mich als Feministin auch für Jungs ein. Ich möchte, dass Mädchen und Jungen nicht immer das tun müssen, was ihr Geschlechterklischee ihnen vorschreibt. Ich möchte, dass diese Verurteilung aufhört und dass jeder Mensch gleichberechtigt behandelt wird.
        Wenn Feministinnen sich gegen Männerhäuser oder Männerbeauftragte einsetzen, dann haben sie den Gedanken hinter Feminismus nicht verstanden und ich verurteile ein solches Verhalten.

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      3. „Ich möchte, dass diese Verurteilung aufhört und dass jeder Mensch gleichberechtigt behandelt wird.“
        Da sind wir uns sehr einig. Ich vermute, dein Gedanke hinter „Feminismus“ ist Gleichberechtigung, gleiche Chancen für alle, unabhängig vom Geschlecht. Bin ich sofort dabei.
        Mein Bild vom Feminismus ist aber inzwischen ein anderer. Ich hab da wirklich anfangs versucht, zu verstehen. Alleine das Eingeständnis, dass auch Männer unter Klischees leiden könnten wird oft schon als Verrat gesen (Sexismus gegen Männer gibt es nicht).
        „dann haben sie den Gedanken hinter Feminismus nicht verstanden und ich verurteile ein solches Verhalten.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey
        Weite Teile des Feminismus thematisieren die toxische Männlichkeit. Da ist kein Platz für weibliche Täter und männliche Opfer (und wenn, dann nur Opfer von unserer eigenen Herrschaft, dem Patriarchat). Wie sehr das Schema Mann Täter, Frau Opfer im Feminismus vorherrscht, merkst du, wenn du dir feministische Vorschläge im Strafrecht anschaust. Nicht lustig. Oder die Quotendiskussion, als sich aus dem Ersten Entwurf auch eine Männerquote hätte ergeben können (die sei ja verfassungswidrig).
        Aber mir egal, wie du das nennst, wenn du dich wirklich für Gleichberechtigung einsetzt, sind wir auf der gleichen Seite 😉

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      4. sternenleben

        „toxische Männlichkeit“ – nachdem du das Thema gerade angesprochen hast: So wie ich diesen Begriff bis jetzt kennengelernt habe bezeichnet er nicht nur die Probleme, die Frauen dadurch bekommen sondern eigentlich hauptsächlich die Probleme, die Männer dadurch haben. Dass sie „stark, männlich, tapfer“ sein müssen, keine Gefühle zeigen dürfen, etc. Auch dafür setze ich mich ein, dass Männer das eben genauso dürfen wie Frauen. Ich möchte nicht nur, dass Frauen alles können und dürfen, was Männer tun, sondern eben genau auch umgekehrt. ich möchte Gleichberechtigung für alle Geschlechter.
        Mir ist bewusst, dass es Feministinnen gibt, die das männliche Geschlecht unterdrücken wollen, oder generalisieren, etc – Allerdings haben diese „Feministinnen“ den Grundgedanken hinter dieser Bewegung verloren. Natürlich gibt es Sexismus gegen Männer. Jeder Mensch kann Opfer von Sexismus werden, auch wenn Frauen meist häufiger ein Opfer davon sind. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass wir die Probleme von Männern ignorieren dürfen.

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      5. „auch wenn Frauen meist häufiger ein Opfer davon sind“
        Woran machst du das fest? Ich vermute mal, du nimmst da den beruflichen Kontext als Massstab. Wenn du dir die Gesetzestexte anschaust, dann wirst du sehen, dass ausschliesslich Männer hier diskriminiert werden, und natürlich hat das sexistische Hintergründe. Was für Auswirkungen das haben kann, siehst du hier:
        https://leifleser.wordpress.com/2014/07/17/die-territoriale-wehrverwaltung-vs-feministische-objektifizierungstheorie/
        Ich habe die letzen 30 Jahren keine Feministin gesehen, die eine Wehrpflicht auch für Frauen gefordert hat, du?
        Robin war eine der wenigen, die sich gegen den Beschneidungsparagrafen einsetzte.
        Das Stereotyp dass Männer nicht jammern sollen ist tief im Mainstreamfeminismus verankert (buhu, maletears).
        Wenn du dich bei den Väterrechtlern umschaust, würde die Aussage, dass Sexismus meist Frauen betrifft, eher ein ungläubiges Lachen hervorrufen. Ich weiss nicht, wann das passiert ist, aber irgendwann wurde die Erwerbsarbeit zum Maß aller Dinge. Weiss nicht wirklich, ob ich das so gut finde…..

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      6. „Feminismus setzt sich auch für Männer ein.“
        Ach? Gar? Da nenne mir doch mal ein konkretes Beispiel.
        Oder erkläre mir ein ganz simples, z.B. warum es für Männer gut sein soll, ihnen den Rechtsgrundsatz „in dubio pro reo“ auch ganz offiziell abzuerkennen.
        Oder warum es gut für Männer ist, schon in Schule und Studium schlechter benotet zu werden.
        Oder wieviel Gewaltschutzzentren für alle ( also auch Kinder und Männer ) von Feministen schon gefordert o. sogar eingerichtet wurden ( okay, gebe Dir keine Mühe, es sind exakt null ).
        Oder warum es gut für Männer ist, den Frauen mittels hysterischem Aufgekreische einzutrichtern, daß alle Männer üble Schweine wären, denen man ausschließlich mit Pfefferspray und Taser begegnen dürfe.
        Oder warum es gut für Männer ist, sie als Nazis zu bepöbeln, WEIL sie Gleichberechtigung fordern.

        Das arbeite man erstmal ab, dann können wir weiterreden ….

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      7. Semikolon

        „Ich habe die letzen 30 Jahren keine Feministin gesehen, die eine Wehrpflicht auch für Frauen gefordert hat, du?“

        –>
        „Ich habe mich zwar seit 1978 für das Recht von Frauen zum Dienst an der Waffe eingesetzt, war aber gleichzeitig immer gegen die Pflicht zum Wehrdienst, auch für Männer. Mit dem Kampf gegen das Berufsverbot für Frauen in der Bundeswehr stand ich rund 20 Jahre ziemlich allein und nicht gerade unbehelligt da („Flintenweib“).“

        https://www.emma.de/artikel/editorial-von-alice-schwarzer-rechte-pflichten-263413

        Alice Schwarzer

        Du bist so lang dabei – Du weißt das natürlich.

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      8. „„Ich habe mich zwar seit 1978 für das Recht von Frauen zum Dienst an der Waffe eingesetzt, war aber gleichzeitig immer gegen die Pflicht zum Wehrdienst, auch für Männer. Mit dem Kampf gegen das Berufsverbot für Frauen in der Bundeswehr stand ich rund 20 Jahre ziemlich allein und nicht gerade unbehelligt da („Flintenweib“).““

        Okay, Semi, sollte das stimmen, was äußerst zweifelhaft erscheint, hast Du auch – vor 40 Jahren, wie alt warst Du da? – mal was richtig gemacht. Fühle Dich auf die Schulter geklopft …..

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